Outdoorfirmen 2009

(c) fotolia, Alexander Rochau
Die Outdoor-Branche wirbt kräftig mit Schlagworten wie Nachhaltigkeit, Fairness und soziales Engagement. Doch wo stehen die Outdoorfirmen wirklich?
Die Clean Clothes Campaign hat 29 Firmen in einem Ranking bewertet und kommt zum Schluss, dass nur wenige Firmen transparent über ihre Unternehmensverantwortung informieren.
Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen in den Produktionsländern sind weit verbreitet in der Textilbranche. Dies nicht nur im Billig- und Massenwarensektor, sondern quer durch alle Preissegmente. Auch Betriebe, die Hightechware herstellen und besser ausgebildetes Personal anstellen, sind vor Missständen nicht geschützt.
Die Clean Clothes Campaign fordert daher, dass die einkaufende Outdoorfirma Standards mit einem umfassenden Verhaltenskodex, geeigneten Umsetzungsmassnahmen und externer (unabhängiger) Verifizierung durchsetzt und so Verantwortung in ihrer Zulieferkette übernimmt.
Die untersuchten Outdoorfirmen haben noch einen weiten Weg vor sich – in die beste Kategorie der «Gipfelstürmer» schaffte es 2009 keine einzige Firma.
Die Erklärung von Bern begrüsst diesen Schritt und fordert auch die anderen Outdoor-Firmen auf, endlich Verantwortung zu übernehmen.
Die Clean Clothes Campaign hat 29 Firmen in einem Ranking bewertet und kommt zum Schluss, dass nur wenige Firmen transparent über ihre Unternehmensverantwortung informieren.
Missstände in allen Preissegmenten
Firmen, die hochfunktionale Outdoor-Bekleidung herstellen, kennen ihre Kundinnen und Kunden gut: Die meisten KonsumentInnen setzen nebst Kaufkriterien wie Funktionalität und Preis klar auch auf eine sozial- und umweltverträgliche Produktion der Kleider. Doch nicht jede Textilfirma hält, was sie verspricht.Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen in den Produktionsländern sind weit verbreitet in der Textilbranche. Dies nicht nur im Billig- und Massenwarensektor, sondern quer durch alle Preissegmente. Auch Betriebe, die Hightechware herstellen und besser ausgebildetes Personal anstellen, sind vor Missständen nicht geschützt.
Immer wieder kommt es zu:
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Die Clean Clothes Campaign fordert daher, dass die einkaufende Outdoorfirma Standards mit einem umfassenden Verhaltenskodex, geeigneten Umsetzungsmassnahmen und externer (unabhängiger) Verifizierung durchsetzt und so Verantwortung in ihrer Zulieferkette übernimmt.
Die untersuchten Outdoorfirmen haben noch einen weiten Weg vor sich – in die beste Kategorie der «Gipfelstürmer» schaffte es 2009 keine einzige Firma.
Update des Outdoor-Firmenrankings 2010
Im November 2010 werden die Ergebnisse der aktuellen Outdoor-Firmenbefragung veröffentlicht. Bereits jetzt bekanntgegeben werden kann jedoch, dass zwei Outdoor-Riesen der Fair Wear Foundation beigetreten sind, Jack Wolfskin und Transa.Die Erklärung von Bern begrüsst diesen Schritt und fordert auch die anderen Outdoor-Firmen auf, endlich Verantwortung zu übernehmen.




