Hintergründe und Berichte
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Kinderarbeit für Gap  (02.11.07)

Ein Reporter der britischen Zeitung " The Observer" und ein Fernsehteam vom WDR haben einen schweren Fall von Kinderarbeit aufgedeckt.

Internationale Modefirmen können Kinderarbeit nicht ausschliessen.
In einer Fabrik in Neu Delhi wurden neun- bis sechzehnjährige Kinder entdeckt, die unter furchtbaren Bedingungen für das große US-amerikanische Markenunternehmen GAP Kinderbekleidung herstellten.

Die Kinder waren verwahrlost und krank. Sie mussten 16 Stunden am Tag Kleidungsstücke mit der Hand nähen und erhielten keinen Lohn. Sie wurden in der Fabrik bedroht und geschlagen. Ihre Familien hatten sie verkauft, da man ihnen eine gute Zukunft für ihre Kinder versprochen hatte. Die indische Polizei hat mittlerweile 14 Kinder befreit. Sie sollen finanziell entschädigt und zu ihren Eltern zurück gebracht werden.

  Bericht vom Schweizer Fernsehen im 10 vor 10 vom 2. November 2007
  Tages-Anzeiger vom 29. Oktober 2007: Kindersklaven nähen für die Kleiderkette Gap, von Angela Barandun
  Tages-Anzeiger vom 30. Oktober 2007: Gegen Kinderarbeit ist kein Textiler gefeit von Romeo Regenass
  Tages-Anzeiger vom 31. Oktober 2007: Delhi spricht von «Schmutzkampagne», von Oliver Meiler
  20-Minuten online vom 1. November 2007: Kinderarbeit: «Das System hat versagt» - Interview mit EvB-Mitarbeiter und CCC-Koordinator Stefan Indermühle
  Englischer Originalbericht in: The Observer, October 28, 2007 : Child sweatshop shame threatens Gap's ethical image, by Dan McDougall


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