Globalisierung
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Die EvB am Schweizer Sozialforum 2003  (07.09.03)
Die EvB am Schweizer Sozialforum
Die EvB ist am Schweizer Sozialforum (SSF) an der Organisation und Durchführung von zwei Podien und drei Workshops beteiligt.

Podiumsdiskussion zum Finanzplatz Schweiz:
Samstag, 20. September 2003, 9.00-11.00 Uhr
Eine der Hauptveranstaltungen des SFF ist das Podium zum Finanzplatz Schweiz und seinen problematischen entwicklungspolitischen Implikationen wie v.a. der Steuerflucht. Neben der EvB, die das internationale Netzwerk für Steuergerechtigkeit vorstellen wird, sitzen auch der Journalist Werner Vontobel und der Historiker Sébastien Guex auf dem Podium.

Podiumsdiskussion zu Service Public und Privatisierungen:
Sonntag, 21. September 2003, 9.30-11.30 Uhr
Bei dieser Veranstaltung soll Bilanz gezogen werden über die bisherigen Reformen, sprich dem Leistungsabbau im Bereich der staatlichen Grundversorgung. Nach einem ersten analytischen Teil, den die Podiumsteilnehmenden bestreiten, erhält das Publikum die Möglichkeit, sich in die Diskussion einzubringen. Die EvB wird ihre Vorschläge zur Bewahrung des Service Public präsentieren und – ganz aktuell – über Eindrücke von der WTO-Ministerkonferenz in Cancún (Mexiko) berichten.

Workshop zu Steuerflucht:
Samstag, 20. September 2003, voraussichtlich 11.00-13.00 Uhr
Der Workshop findet in Anschluss an die Podiumsveranstaltung zum Finanzplatz Schweiz statt und erlaubt eine vertiefte Diskussion über Perspektiven einer gemeinsamen zivilgesellschaftlichen Kampagne, die hierzulande zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit hinsichtlich internationalem Informationsaustausch in Steuerangelegenheiten bzw. entsprechender Gesetzesänderungen zu führen ist. Die EvB wird ihre entsprechenden Projekte vorstellen.

Workshop zu Nestlé und Umwelt- bzw. Menschenrechte:
Samstag, 20. September 2003, voraussichtlich 9.00-11.00 und 11.15-13.00 Uhr
Im Zuge der globalen Wirtschaftsliberalisierung ist die Macht transnationaler Konzerne beträchtlich gewachsen. Die Schweiz ist der Sitz einer Vielzahl von Konzernen. VertreterInnen der Zivilgesellschaft (u.a. aus Kolumbien und Brasilien) werden aus erster Hand über Fälle von Umwelt- und Menschenrechtsverstösse durch Nestlé und über die gewählten Protest- und Problemlösungsstrategien berichten.

Workshop zu wissenschaftlichen Forschung, Alternativen im Globalisierungsprozess und nachhaltiger Entwicklung
Sonntag, 21. September 2003, voraussichtlich 11.30-13.30 Uhr
Während die Forschung die Art und Weise des Fortschritts diktiert und damit direkt mit der Frage der Nachhaltigkeit verbunden ist, mangelt es an demokratischer Diskussion um ihre Rolle. Für die Zivilgesellschaft geht es darum, den öffentlichen Diskurs um die Ziele der wissenschaftlichen Forschung zu fördern und sich dafür einzusetzen, dass diese für eine nachhaltige und sozialverträgliche Entwicklung dienstbar gemacht wird. Die EvB wird ein konkretes Beispiel wissenschaftspolitischer Fehlentwicklung, d.h auf die fehlenden finanziellen Mittel im Bereich der sog. vernachlässigten Krankheiten hinweisen.




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