Spielsachen: Freude trotz Ausbeutung?
Zurück Druckbare Version Diese Seite weiterleiten

Spielsachen müssen Spass machen und bezahlbar sein, sonst werden sie nicht gekauft. Eltern schauen zusätzlich noch darauf, ob ein Spielzeug giftige Stoffe enthält und pädagogisch wertvoll ist. Überlegungen dazu, unter welchen Bedingungen Spielsachen hergestellt werden, geraten angesichts leuchtender Kinderaugen leicht in den Hintergrund. Vier von fünf der in Europa verkauften Spielzeuge tragen den Vermerk „Made in China“.

Für die Herstellung von Barbies, Kuscheltieren oder einem neuen Lego-Bausatz schuften in Chinas Spielwarenfabriken ArbeiterInnen bis zu 16 Stunden pro Tag. Tiefe Löhne, fehlende Schutzbekleidung, nicht umgesetzte Arbeitsrechte oder das Verbot von unabhängigen Gewerkschaften gehören zum harten Alltag dieser ArbeiterInnen.

Haben Sie gewusst, dass

  • 80 Prozent der weltweit verkauften Spielsachen in China produziert werden?
  • McDonald’s zu den grössten Spielzeugvertreibern weltweit gehört?
  • In China jedes Jahr über 100‘000 Menschen bei Arbeitsunfällen durch mangelnde Sicherheitsvorkehrungen sterben?
  • Alle 2 Sekunden eine neue Barbie-Puppe „geboren“ bzw. fertiggestellt wird?

Informieren Sie sich umfassend über die Spielzeugbranche und laden Sie unser Konsummerkblatt "Spielwaren" herunter.

Disney und Mattel als altebekannte Sünder

Disney geriet bereits 2006 wegen den Arbeitsbedingungen in den chinesischen Fabriken ins Kreuzfeuer der Kritik. Die EvB verlieh dem Unterhaltungskonzern deshalb den Public Eye Award 2006.

Lesen Sie mehr über die bisherige Arbeit der EvB:
  zu Disney
  zu Mattel


Mehr zum Thema

Aktion Weihnachtswunsch von Südwind: