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Geldwäscherei - Freiwillige Selbstkontrolle reicht nicht
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Banken schöpften letztes Jahr öfters Verdacht auf Geldwäscherei und Potentatengelder. Das stellt die Meldestelle für Geldwäscher (MROS) in ihrem Jahresbericht 2011 fest. Die MROS glaubt den Grund zu kennen: bessere Kontrollmechanismen. Die Erklärung von Bern und Alliance Sud zweifeln an dieser Erklärung. Denn die von der MROS gelobten Kontrollmechanismen basieren hauptsächlich auf freiwilligen Selbstkontrollen der Banken.
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EU-Parlament gegen Patente auf Pflanzen und Tiere
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Das EU-Parlament fordert das Europäische Patentamt auf, keine Patente für konventionell gezüchtete Tiere und Pflanzen mehr auszustellen. Ein wichtiger Erfolg für die Erklärung von Bern und Swissaid, die sich mit der internationalen Koalition „Keine Patente auf Saatgut“ für die Resolution eingesetzt haben. Sie ist ein wichtiges politisches Signal, dass Patente auf konventionelle Pflanzen und Tiere verboten werden müssen – auch in der Schweiz.
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Ernüchternde Bilanz an erster Glencore-GV
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Undurchsichtige Geschäfte, Steuerflucht, Missachtung von Menschen- und Umweltrechten: Ein Jahr nach seinem Börsengang werden die Vorwürfe gegen den Schweizer Rohstoffriesen Glencore immer lauter. An der ersten Generalversammlung fordert die Erklärung von Bern gemeinsam mit Swissaid, Fastenopfer, Brot für Alle und der Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien deshalb mehr Transparenz – und von der politischen Schweiz eine bessere Regulation des risikoreichen Rohstoffsektors.
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Recht ohne Grenzen: Nur noch bis 31.05. unterschreiben!
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Im Ausland verletzen Schweizer Konzerne Menschenrechte und verursachen Umweltschäden. Die von der EvB getragene Kampagne "Recht ohne Grenzen" fordert daher vom Bundesrat klare gesetzliche Regelungen, damit Schweizer Konzerne Menschenrechte und Umwelt respektieren. Unterschreiben Sie noch bis zum 31.05. - dann läuft die Sammelfrist ab!
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Unterschreiben Sie jetzt
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Rohstoffplatz Schweiz braucht mehr Transparenz und Regulation
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Ein heute publizierter Länderreport der renommierten US-Nichtregierungsorganisation Revenue Watch dokumentiert die Gefährlichkeit unabhängiger Ölhändler für ressourcenreiche Entwicklungsländer und bestätigt damit einen Kernbefund des in die zweite Auflage gehenden Bestsellers der EvB Rohstoff - das gefährlichste Geschäft der Schweiz. Von Seiten des Bundesrats braucht es nun dringend eine klare Strategie um die risikoreiche Rohstoffbranche zu regulieren.
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Syngenta-GV: Investoren kritisieren Problem-Pestizid
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Die 130 institutionelle Investoren umfassende Stiftung Ethos empfiehlt an der Syngenta-GV den Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung von Syngenta die Entlastung zu verweigern. Der Grund dafür ist der unverantwortliche Verkauf des Pestizids Paraquat in Entwicklungsländern, wo das Produkt viele Vergiftungsfälle verursacht. In die gleiche Kerbe schlägt der vor wenigen Tagen von der Bank Pictet publizierte Bericht zum Dialog mit Syngenta, der betreffend Paraquat eine radikale Änderung der Konzernstrategie verlangt.
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Neue Dokumentation: "Pestizide - vom Schaden der Schädlingsbekämpfung"
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Aus der intensiven Landwirtschaft sind Pestizide nicht mehr wegzudenken. Doch die Schäden, die sie verursachen, haben katastrophale Ausmasse angenommen. Mit dieser Dokumentation zeigt die EvB, welche Opfer der Pestizideinsatz fordert und was für Kosten der Allgemeinheit aufgebürdet werden.
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Bestellen Sie hier die neue Dokumentation
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Bangladesch: Gewerkschafter ermordet
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Aminul Islam, ein Arbeitsrechtsaktivist und früherer Textilarbeiter aus Bangladesch, wurde in der ersten Aprilwoche in Dhaka gefoltert und ermordet. Die Clean Clothes Campaign fordert die bangladeschischen Behörden dazu auf, sofort eine unparteiische Untersuchung des Mordes einzuleiten. Die Schweizer Botschaft in Bangladesch sollte dazu Druck auf die lokalen Behörden ausüben, um der Kultur der Straflosigkeit, die zu diesem tragischen Mord geführt hat, Einhalt zu gebieten. Unser aufrichtiges Beileid an Aminuls Familie und seine Freunde und KollegInnen.
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Zu den Hintergründen
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Patentrecht: Industrie nutzt Gesetzeslücken gnadenlos aus
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Trotz gesetzlichem Verbot vergibt das Europäische Patentamt (EPA) weiterhin Patente auf konventionelle Züchtungen von Saatgut, Pflanzen und sogar Lebensmittel. Ein am 3. April veröffentlichter Bericht der internationalen und von der EvB mitgegründeten Koalition „No Patents on Seeds“ zeigt, dass die Industrie rechtliche Lücken systematisch dafür nutzt, Patente auf Saatgut, Pflanzen und sogar auf die Ernte und Lebensmittel zu erlangen.
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Zum Bericht
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Rooibos-Raub: Nestlé betreibt Biopiraterie mit südafrikanischen Pflanzen
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2010 beantragte Nestlé fünf Patente auf die kommerzielle Anwendung von Rooibos und Honeybush. Absurd, nicht nur weil diese Pflanzen in Südafrika seit jeher als Heilpflanzen verwendet werden. Nestlé verletzte zudem südafrikanisches Recht. In einem kurzen Dokumentarfilm zeigen wir, wie Nestlé zum Biopiraten wurde.
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Schauen Sie hier den Film "Rooibos-Raub"
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Aussenwirtschaftspolitik: Der Bundesrat sieht die Welt durch eine rosa Brille
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Was nicht sein darf, kann nicht sein: Obwohl ihn ExpertInnen dazu aufgefordert hatten, verliert der Bundesrat in seinem jüngsten Bericht zur Aussenwirtschaftspolitik kein Wort zu Menschenrechtsfragen seiner Handelspolitik. UNO-Menschenrechtsgremien weisen seit Jahren darauf hin, dass sich Freihandelsabkommen negativ auf die Menschenrechte in den verhandelnden Ländern auswirken können. Dem Bundesrat scheint dies egal zu sein, wie unsere Analyse des bundesrätlichen Berichts belegt.
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Lesen Sie unsere Analyse des Bundesrats-Berichts zur Aussenwirtschaftspolitik
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Studie belegt: Killer-Jeans werden trotz Verzichtserklärungen weiter produziert
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Die am 29.03. publizierte Recherche „Deadly Denim“ setzt Textilkonzerne wie H&M, Diesel, Levis und Zara unter Druck. Alle diese Firmen behaupten, dass sie die Sandstrahltechnik nicht mehr verwenden. Der neue Bericht zeigt aber, dass in ihren Zulieferbetrieben nach wie vor Jeans für den Exportmarkt sandgestrahlt werden - nach dem Verbot in der Türkei nun vor allem in Bangladesch.
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Hintergrund und Studie
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EU-Parlament verabschiedet Resolution gegen Kinderarbeit auf Kakaoplantagen
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Das Europäische Parlament hat gestern mit grosser Mehrheit politische Massnahmen gegen Kinderarbeit auf Kakaoplantagen in Aussicht gestellt. Das zivilgesellschaftliche Netzwerk VOICE, dem auch die Erklärung von Bern angehört, begrüsst diese Initiative und fordert rechtlich bindende Schritte nicht nur für Regierungen sondern auch für die Kakao-Konzerne.
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Welterbe vor Wasserkraft: Petition an die UNESCO zum Ilisu-Staudamm
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Anlässlich des internationalen Aktionstags für Flüsse startet ein internationales Umwelt- und Menschenrechtsbündnis eine Petition an die UNESCO für den Schutz der Weltkulturstätten im Tigristal in der Türkei. Diese sind durch den Bau des riesigen Ilisu-Staudamms bedroht. Erstmalig setzen sich dabei Initiativen aus den Anrainerstaaten Türkei, Irak und Iran gemeinsam für den Erhalt ihres natürlichen und kulturellen Erbes ein.
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Unterzeichnen Sie die Petition hier!
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Präzedenzfall gegen Nestlé
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In Holland und Frankreich stehen Shell und die französische DLH bereits wegen in Nigeria und Liberia begangener Umweltsünden vor Gericht. Am 6. März nun hat das European Council for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in Zug Strafanzeige gegen Nestlé eingereicht. Zum ersten Mal muss sich damit ein Schweizer Konzern in seinem Heimatland für im Ausland begangene Menschenrechtsverletzungen juristisch verantworten.
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Hier mehr Informationen zum Fall des ermordeten kolumbianischen Gewerkschafters
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Indischer Präzedenzfall: Novartis bedroht Zugang zu Generika
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Seit 2006 kämpft Novartis in Indien mit einer Klage für ein Patent auf sein Krebsmedikament Glivec. Ein Sieg von Novartis hätte verheerende Folgen für die gesamte indische Generikaindustrie. Diese produziert erschwingliche Medikamente für Millionen von Menschen weltweit. Anlässlich der heutigen Generalversammlung in Basel verlangen die EvB, Oxfam und Act Up deshalb zum wiederholten Mal von Novartis die Patentklage für sein Krebsmedikament Glivec in Indien endlich zurückzuziehen.
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Lesen Sie mehr zum Glivec-Fall
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Windelweiche Weisswasch-Strategie
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Trotz weiter steigendem internationalem Druck schaut die Schweiz weiter auf den Bauchnabel. Deshalb präsentiert der Bundesrat heute eine „Weissgeldstrategie“ fürs heimische Publikum. Die Opferländer der andauernden Schweizer Beihilfe zur Steuerhinterziehung haben darauf sicher nicht gewartet. Die Kernelemente dieser Strategie sind denn auch wohl bekannt und meilenweit entfernt vom erhofften und notwendigen Befreiungsschlag.
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Zum Medienkommentar
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Jahresbericht 2011: Wir bauen an einer gerechteren Welt!
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Die Welt ist eine riesige Baustelle. Zum Glück ist die EvB auch ein Bauunternehmen. Auf welchen Baustellen wir 2011 an einer gerechteren Welt gebaut haben, können Sie im diesjährigen Jahresbericht nachlesen. Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Baustellenführung!
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Entdecken Sie die Baustellen und BauarbeiterInnen der EvB
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Freihandelsabkommen mit China: Wo bleiben die Arbeits- und Menschenrechte?
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Am 13.2.2012 begann die vierte Verhandlungsrunde für ein Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China, das Ende Jahr abgeschlossen sein soll. Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen sind besorgt, dass das vom Parlament geforderte Nachhaltigkeitskapitel unter den Verhandlungstisch fällt. Ohne eine solche „ethische Schutzklausel“ läuft die Schweiz aber Gefahr, sich an Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen im Reich der Mitte mitschuldig zu machen.
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ACTA: Die Schweiz darf dieses Gesundheit und Demokratie gefährdende Abkommen nicht unterzeichnen
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ACTA ist ein Handelsabkommen, welches nicht nur die Meinungsfreiheit im Internet bedroht, sondern auch den Zugang zu lebenswichtigen Generika in Entwicklungs- und Schwellenländern. Anlässlich des weltweiten ACTA-Protesttags am 11.02. fordert die EvB die Schweizer Regierung dazu auf, dieses antidemokratische und Menschenrechte beschneidende Abkommen zurückzuweisen, wie es schon mehrere europäische Länder, darunter Deutschland, getan haben.
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„Volkstribunal“: Kambodschanische Näherinnen fordern Existenzlöhne von Modekonzernen
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Das „People’s Tribunal“ zu den Arbeitsbedingungen in Kleiderfabriken befand heute in Phnom Penh, dass kambodschanische Näherinnen systematisch in die Armut abgedrängt werden. Jurymitglieder aus drei Kontinenten fordern, dass die globalisierte Textilindustrie die Löhne in ihren dortigen Produktionsstätten umgehend auf ein Existenz sicherndes Niveau anhebt. Während sich Adidas und Puma der Kritik stellten, blieben H&M und Gap der öffentlichen Befragung fern.
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Rohstoff-Megafusion: Xstrata droht mit Glencore ein Imageproblem
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Mit der geplanten Fusion würden Xstrata und Glencore zum integrierten globalen Branchenleader. Neben der Marktmacht, die Missbräuchen Tür und Tor öffnet, bereiten der Erklärung von Bern auch die steigenden Reputationsrisiken für Xstrata Sorgen. Gefordert sind ausser den Wettbewerbsbehörden deshalb auch die institutionellen Xstrata-Aktionäre, um bei Glencore die Einhaltung der Sozial- und Umweltstandards des Bergbaukonzerns durchzusetzen.
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Monsantos Melonen-Patent: Einspruch gegen Biopiraterie und Innovationsbremserei
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Die Koalition "Keine Patente auf Saatgut", in der Schweiz vertreten durch die Erklärung von Bern (EvB) und Swissaid, legte am 03.02.2012 Einspruch gegen ein europäisches Monsanto-Patent ein. Geschützt werden soll damit eine bei indischen Sorten vorkommende Resistenz von Melonen gegen ein gefährliches Virus. Das NGO-Bündnis kritisiert das Patent als klassischen Fall von Biopiraterie und weist zudem darauf hin, dass mit solchen Patenten die weitere Züchtung resistenter Pflanzen erschwert statt gefördert wird.
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Public Eye Awards 2012: Die Gewinner
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Über 88'000 Menschen haben dieses Jahr an der Online-Abstimmung zur Wahl des übelsten Unternehmens des Jahres teilgenommen - vielen Dank! Den Online-Preis hat der brasilianische Minen- und Energiekonzern VALE errungen, der Jurypreis ging wegen Nahrungsmittelspekulation an die britische Bank BARCLAYS .
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Mehr Infos
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Kampagne "Recht ohne Grenzen": Lorenz Keiser greift durch.
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Manche Schweizer Konzerne verstossen im Ausland gegen Menschenrechte und Umweltstandards. Der Kabarettist Lorenz Keiser hat deshalb für die von der EvB unterstützte Kampagne „Recht ohne Grenzen“ einen spektakulären Test gemacht - aber sehen Sie selbst!
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Jetzt Film ansehen und Petition unterschreiben
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50 Jahre Paraquat:Syngenta missachtet Menschenrechte.
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Am 10. Dezember war Menschenrechtstag. Einen Tag zuvor machte die Erklärung von Bern mit Inseraten und einer Protest-Aktion auf die vielen Opfer von Syngentas hochgiftigem Topseller "Paraquat" aufmerksam. Seit 50 Jahren gefährdet das Pestizid weltweit Gesundheit und Umwelt. Eine neue brisante Studie belegt nun: Syngenta missachtet Menschenrechte.
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Zur Studie
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Spielzeug: Freude trotz Ausbeutung?
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In den Wochen vor Weihnachten herrscht in der Spielzeugbranche Hochbetrieb. Für die Arbeiterinnen in China, wo rund 80% der hier verkauften Spielwaren hergestellt werden, heisst das, für einen Hungerlohn Überstunden bis zum Umfallen zu leisten. Das neue EvB–Konsum-Merkblatt liefert Hintergründe und fordert auf, auch angesichts treuherziger Teddy-Augen nach den Arbeitsbedingungen bei der Herstellung zu fragen.
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Informieren Sie sich mit unserem Konsum-Merkblatt "Spielwaren"
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Nestlé will Kinderarbeit aus Kakao-Lieferkette verbannen
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Am 28.11. kündigte Nestlé eine Partnerschaft mit der Fair Labor Association (FLA) an. Diese soll dem Konzern dabei helfen, gegen Kinderarbeit im Kakaoanbau vorzugehen. Als erste konkrete Massnahme werden im Januar 2012 FLA-ExpertInnen Nestlés Kakaolieferkette in der Elfenbeinküste unter die Lupe nehmen und Vorschläge machen, wie allfällige Menschenrechtsverletzungen behoben werden können.
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Ein Kommentar der EvB dazu
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